Moderne Gebäude brauchen eine aktive geregelte Luftfeuchte
In der DIN EN 16798-1 wird die Innenraumluftqualität in vier Kategorien unterteilt. Dabei wird im nationalen Anhang die Kategorie II als Standardauslegungsklasse definiert. Diese ist anzuwenden, sofern keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden. Die DIN EN 16798-1 stellt in Abschnitt 6.5 und im Anhang B.3.3 Anforderungen an die Raumluftfeuchtigkeit.
Moderne Gebäude brauchen eine aktive geregelte Luftfeuchte
In der DIN EN 16798-1 wird die Innenraumluftqualität in vier Kategorien unterteilt. Dabei wird im nationalen Anhang die Kategorie II als Standardauslegungsklasse definiert. Diese ist anzuwenden, sofern keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden. Die DIN EN 16798-1 stellt in Abschnitt 6.5 und im Anhang B.3.3 Anforderungen an die Raumluftfeuchtigkeit.
Gesunde Luftfeuchte ist aktive Infektionsprävention
Gesunde Luftfeuchte ist aktive Infektionsprävention
Trockene Schleimhäute können ihre Aufgabe der Schmutz- und Keimfilterung aus der Atemluft nicht mehr so effizient erfüllen. Deshalb verbleiben in diesem Fall infektiöse Keime länger im Atemtrakt. Des Weiteren begünstigt trockene Luft typische Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen oder Bronchitis.
Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit führt durch das Austrocknen der Schleimhäute in Mund, Nase, Rachen und Augen zu einem erhöhten Infektionsrisiko sowie zu höheren Überlebensraten und Übertragungseffizienz von Influenzaviren. Grippeerkrankungen sind in der Heizperiode somit häufig durch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit begründet. Experten plädieren schon seit geraumer Zeit für eine relative Luftfeuchtigkeit von mindestens 40 %.
Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit führt durch das Austrocknen der Schleimhäute in Mund, Nase, Rachen und Augen zu einem erhöhten Infektionsrisiko sowie zu höheren Überlebensraten und Übertragungseffizienz von Influenzaviren. Grippeerkrankungen sind in der Heizperiode somit häufig durch eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit begründet. Experten plädieren schon seit geraumer Zeit für eine relative Luftfeuchtigkeit von mindestens 40 %.
Wirtschaftliche Betrachtung der Luftbefeuchtung
Warum eine Luftfeuchte von mindestens 40 % gesund ist
Trockene Schleimhäute können ihre Aufgabe der Schmutz- und Keimfilterung aus der Atemluft nicht mehr so effizient erfüllen. Deshalb verbleiben in diesem Fall infektiöse Keime länger im Atemtrakt. Bei weiteren begünstigten Wachstumsbedingungen für die Erreger können dann typische Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen und Bronchitis entstehen.
Was sagen Normen zur Raumluftfeuchte
Diagramm nach Scofield und Sterling ASHRAE-Journal 34
Das Scofield Sterling Diagramm zeigt, dass eine Raumluftfeuchte zwischen 40 % und 60 % in einem für die Gesundheit günstigen Bereich liegt.
Dr. Ajit Ahlawat
Welchen Einfluss hat Luftfeuchte auf die Lebensfähigkeit von Viren in der Luft?
Viren können auf zwei Arten über die Atemluft übertragen werden: durch Aerosole oder durch Tröpfchen. Die Lebensfähigkeit der Viren wird beeinflusst von der chemischen Zusammensetzung und vom pH-Wert dieser Tröpfchen und Aerosolpartikel, aber auch von Umweltbedingungen wie Temperatur und relative Luftfeuchte. Eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 % fördert die Deaktivierung der Viren und verringert das Infektionsrisiko.
Dr. Kai Rewitz, RWTH Aachen
Welchen Einfluss hat Luftfeuchte auf die menschliche Gesundheit?
Prof. Dr. Uwe Franzke
Raumluftfeuchte in Gebäuden
Prof. Dr. Joachim Seifert
Thermische Behaglichkeit
Status-Report 08
Fragen und Antworten
zur Raumluftfeuchte
Wodurch wird die Raumluftfeuchte in Gebäuden beeinflusst? Bei welchen Feuchtewerten fühlt sich der Mensch am wohlsten? Welche gesundheitlichen Probleme kann es im Zusammenhang mit der Raumluftfeuchte geben Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Raumluftfeuchte und Übertragung von Influenza Viren? Wann ist eine Befeuchtung notwendig? Diese und weitere Fragen werden im Staus-Report beantwortet.
Veröffentlichung BAuA
Raumluftfeuchte am Arbeitsplatz
Im Beitrag „Einfluss niedriger Luftfeuchten auf den Menschen im Kontext der Arbeitswelt“ informiert die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) über Studien zu Auswirkungen trockener Luft auf den Menschen.
Video
Gesunde Luft im Winter (Teil 1)
Wie reagiert unser Körper auf trockene Luft im Winter? Wir erklären, warum eine Mindestfeuchte von 40 % wichtig ist.
Video
Gesunde Luft im Winter (Teil 2)
Was bedeutet trockene Luft?
Video
Gesunde Luft im Winter (Teil 3)
Welche Luftfeuchte ist gesund?
Video
Gesunde Luft im Winter (Teil 4)
Welche Rolle spielen Keimtröpfchen in der Luft?
Video
Wie ich der Katze statische Aufladung erklärte
Wir haben zwar kein Sinnesorgan, mit dem wir die relative Feuchte direkt wahrnehmen können, indirekt können wir zu niedrige Luftfeuchtigkeit aber durchaus als unangenehm empfinden, wenn Atemwege, Augen oder Haut darunter leiden oder wenn sie sich – wie in diesem Video – durch statische Aufladung bemerkbar macht.
Video
Trockene Luft: So wirkt sie auf unsere Stimme
Bei trockener Luft wird die Stimme schnell kratzig. Eine Luftbefeuchtung wirkt überaus wohltuend – ganz besonders für diejenigen, die bei der Arbeit viel sprechen – beispielsweise im Callcenter.
Video
Wie funktioniert adiabate Kühlung?
Die Maus zeigt der Katze, wie einfach und energieeffizient die Verdunstungskühlung funktioniert – und dass die direkte adiabate Kühlung nicht immer die komfortabelste Lösung ist.